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Start der Holzsaison 23/24

An dieser Stelle möchten wir einige Eindrücke von der neuen Holzsaison mit Euch teilen. Wir haben das große Glück, dass wir uns aus dem Privatwald hinter unserem Grundstück mit Holz versorgen dürfen. Das Fällen der Bäume übernimmt der Besitzer und alle Folgearbeiten machen wir selbst. Für uns entsteht dabei eine sehr schöne Verbindung mit dem Rhythmus und dem Kreislauf der Natur. Die Arbeiten, die wir von Hand im Wald ausführen, sind geprägt von Dankbarkeit und Achtsamkeit den Bäumen und den Bewohnern des Waldes gegenüber und die Verbindung von Mensch und Natur wird genauso deutlich spürbar, wie beim Gemüseanbau. Es ist jedes Mal Erholung und Freude im Wald tätig zu werden, Einfachheit und Ursprünglichkeit geben einen schönen Ausgleich zur digitalisierten Welt.
Heizen hat für uns noch einmal einen anderen Stellenwert bekommen, wir wägen genau ab wieviel Wärme wir im Haus an welchen Stellen brauchen, denn wir sehen die Anzahl der Bäume, die es braucht um 5 Personen zu versorgen. Wir spüren am eigenen Körper, was es bedeutet, die erforderliche Menge an Holz in handliche Stücke zu sägen, aus dem Wald auf den kleinen Anhänger unseres Einachsers zu tragen, nach Hause zu bringen, abzuladen, zu sägen, zu spalten und zum Trocknen in die selbstgebauten Holzsilos zu bringen.
Immer wieder gibt es in jüngster Zeit Berichte, die dem Heizen mit Holz in verschiedenerlei Hinsicht, entgegen der früheren allgemeinen Meinung, eine schlechte Umweltbilanz bescheinigen. Wir nehmen das sehr ernst und stellen unsere Heizmethode immer wieder auf den Prüfstand. Die folgenden Gründe bilden die Grundlage für unsere Entscheidung, das Heizen mit Holz aktuell in unserem ganz persönlichen Fall als die umweltfreundlichste Methode anzusehen:

  • Durch die Alleinlage steht das Thema Feinstaub nicht im Vordergrund.
  • Durch den sehr kurzen Transportweg fällt kaum CO2 an.
  • Die Handarbeit im Wald verhindert Schäden am Waldboden und das Freisetzen von CO2 aus dem Boden.
  • Der Wald unterliegt keiner wirtschaftlichen Nutzung und wird naturnah gepflegt.
  • Das Holz würde, wenn wir es nicht nutzen würden, im Wald vergehen und dabei die gleiche Menge CO2 freisetzen, wie bei der Verbrennung.
  • Unsere Öfen sind alle recht neu und verbrennen sehr schadstoffarm.

Die Holzarbeit wird uns nun den Winter über begleiten. Im Frühling sind dann hoffentlich alle Silos gefüllt und Sonne und Wind übernehmen die Trocknung in den nächsten 1 – 2 Jahren.

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